Schreien im Wald und Träume sind keine Schäume!

  • von
Felicitas Anthamatten

Felicitas Anthamatten

Liebe Klientinnen und Klienten, interessierte Leserinnen und Leser

Nun kommen wir zum fünften Element: dem Holz. Und damit schliesst sich der Kreis. Es ist der Jahreskreis, der Kreis der Elemente, es ist der Wandlungs-Zyklus im Shiatsu.
Zum Holz gehört unter anderem die Kindheit, die Jahres-zeit Frühling, die Farbe Grün, der saure Geschmack und die Emotion Geduld, Ruhe im Gleichgewicht und Wut, Ärger, Frust im Ungleichgewicht.
Die dazugehörenden Meridiane sind Gallenblase und Leber. Im Volksmund kennen wir die Rede-wendungen: «Es ist mir eine Laus über die Leber gelaufen.»; «Die Galle kommt mir hoch».
Übrigens sieht man Erkrankungen an der Leber, Übelkeit in Bezug auf die Galle, aber auch grosse Wut und grosser Frust im Gesicht: Die Haut hat einen grünen Schimmer.

Wut, Ärger und Frust können wir um uns herum wahrnehmen; der Frust beinahe aller Geschäfts-leute, aller Wirte, vieler Kleinunternehmen. Eine allgemeine Unruhe kommt hoch, Ungeduld ist spürbar. Durchaus verständlich! 

Bei einigen geht es um die Existenz. Bei allen geht es um die Kraft des Holzes. Das Holz wie der Frühling bedeutet Wachstum. Die Kräfte der Erde ist spürbar, wenn wir unsere Feld- und Waldspaziergänge machen. Jeder noch so kleine Keim bohrt sich durch die Erde, mit einer eisernen Geduld und Ruhe, aber unbändiger Kraft. Die Kraft des Holzes ist eine Kraft, die nach aussen geht und sich ausbreiten will. Wie Kinder sind wir voller Taten-drang. Nur ein wenig anders, mit Sport- und Freizeit-aktivitäten, mit neuen Ideen im Arbeitsleben und nicht nur als Single haben wir grosse Lust uns zu verlieben, in einen Menschen und in das Leben. Unsere Ideen wollen wir jetzt mit neugewonnen Kräften in die Tat umsetzen.

Doch da gibt es ein Hindernis: das Corona – Virus. Grenzen sind gesperrt, Beizen geschlos-sen, Arbeitspensen wurden minimiert; Bestim-mungen und Massnahmen stoppen uns in unserem Tatendrang.

Wie können wir da Ruhe und Geduld bewahren und uns vor dem eigenen Frust und Ärger schützen? Die Leber ist das Organ in unserem Körper, was absolut keinen Druck verträgt. Sie liebt es, sich entfalten zu können. Geistige Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Meditation, Qi Gong und Makkohos können sehr hilfreich sein, um die Kontrollfunktion der Leber aufrecht zu erhalten; so dass sie unserem Körper weiterhin die Energie zur Verfügung stellt. Weitere Übungen sind: Schreien auf dem WC oder im Wald, viel Bewegung in der Natur, aktives Muskeltraining. Durch Kreativität können wir unsere Ideen nach aussen leben. Alle verbor-genen und verloren geglaubten Träume, Ideen, Visionen und auch Talente dürfen wir aus uns herauslocken und in kleinen Schritten in die Tat umsetzen. Was momentan nicht umsetzbar ist, kann genauestens geplant werden: Zeichnen, Gestalten, Schreinern, Nähen des eigenen Bettes, Kleides, Gartens; Schreiben eines Textes, Artikels, Buches; Malen einer Wand, eines Bildes; Foto-grafieren, Filmen; Planen einer neuen Geschäfts-idee, grossen Reise, eines Urlaubs.Was habe ich in meinen kühnsten Träumen mir je vorgestellt? Was eigentlich ist die grosse Vision (m)eines Lebens?

 

Einfach mal alle Gedanken sprudeln lassen, ohne Wenn und Aber, ohne Bewertung. Das kann richtig Spass machen. Und es ist heilsam für unseren Ärger und Frust.

Wir werden unserer Freiheit beraubt? Keineswegs: Es ist unsere innere Freiheit, die leben und sich entfalten darf – und die ist grenzenlos! Und wir dürfen uns bewegen!

Viel Spass!

Liebe Grüsse – und bleiben Sie gesund!
Ihre Shiatsu-Therapeutin
Felicitas Anthamatten

Bewegen Sie sich mit mir.

Oder schenken (also geben) Sie Ihrem Liebsten / Ihrer Liebsten eine Behandlung.

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