Was für eine verrückte Zeit! Wer hätte das gedacht.

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Felicitas Anthamatten

Felicitas Anthamatten

Liebe Klientinnen und liebe Klienten
Liebe interessierte Leser und Leserinnen

Der Winter ist vorbei. Gerade eben war er noch da. Wir machten es uns daheim gemütlich. Wohlig kuschelig sassen wir am Cheminée-Teuer oder mit Freunden bei einem guten Essen zusammen. Nach dem Winter kommt bekannt-lich der Frühling. Der meldet sich mit wärmeren Tempe-raturen und herzhaften Sonnenstrahlen. Nun verspü-ren wir grosse Lust nach draussen zu gehen. Wir treffen uns mit Nachbarn auf einen Schwatz oder mit  Bekannten und Freundinnen auf einen Spaziergang. Wir organisieren Grillabende und Fussballspiele unter alten Kumpeln. Doch genau jetzt, wo der langer-sehnte Frühling sich meldet, sollen wir daheim bleiben? Alleine versteht sich, ohne Freundinnen und Nachbarn, ohne unseren besten Kumpel!

 

Was für eine verrückte Zeit!
Wer hätte das gedacht.

Bevor ich über Corona Virus und unser Immunsystem rede, möchte ich Ihnen mein Shiatsu-Verständnis mit den 5 Elementen etwas näher bringen. Ich werde die 5 Elemente mit unserer heutigen Situation verknüpfen. Daraus werden sich Empfehlungen für Essen und Körperübungen ergeben, die unser Immun-system und unseren Körper allgemein stärken.

Viel Spass beim Lesen!

Ihre Shiatsu Therapeutin

Shiatsu kommt aus Japan und gründet auf der östlichen Philosophie. Diese beruht auf 5 Elementen: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Diesen 5 Elementen kann man (beinahe) alles zuordnen. Hier folgen einige Beispiele:

Winter – Wasser – Krise
Was hat das miteinander zu tun?

Für unsere Vorfahren war der Winter die Krisenzeit; für uns mit unserem Heizungs- und Schneeräumungssystem kaum noch. Die bisherigen Grippen waren zu bewältigen. Mit dem Corona Virus kommt nun etwas Neues auf uns zu, international. Die Corona-Virus-Zeit ist in den Winter zu setzen. Der Winter gehört zum Element Wasser.

Die Krise greift das Wasser an. Das heisst also, dass unsere Emotionen im Gleichgewicht -bei Wasser ist es Vertrauen und Mut- angegriffen werden. Eine Krise hinterlässt tiefgreifende Spuren. Das Wasser gräbt sich immer bis zum tiefst möglichsten Punkt. Ist diese Krise langanhaltend, so kippen die Emotionen im Gleichgewicht ins Ungleich-gewicht und aus Mut und Vertrauen wird zuerst Ange-spanntheit -Schlafstörungen, Kälteempfinden, etc.- und dann Angst. Angstzustände können in Depressivität enden.

Also, unsere Angespanntheit, unsere Ängste sind durchaus verständlich. Es gilt nun, diese anzunehmen und uns diese Emotionen zu erlauben. Gut ist zu wissen, dass nicht nur unsere Vorfahren, sondern auch die Tiere Jahr für Jahr die Winterzeit als Krisenzeit erleben. Also schauen wir doch mal, was die Natur im Winter macht.

Alles zieht sich zurück, nach innen, so weit wie möglich unter die Erde, in die Schlupflöcher, unter dickes Gefieder – eine temporäre Isolation. Dazu gehört die Ruhe: kein unnötiger Energieverbrauch, schützen und beschützen, was da ist und was man hat. Die Natur macht es uns vor.

Machen wir es ihr nach: Ziehen wir uns zurück, in unsere Wohnung, in unser Haus, schützen und beschützen wir unsere Liebsten, reduzieren wir uns auf möglichst wenig Energieverbrauch -dann benötigen wir auch wenigerToilettenpapier:-).

Aussicht:
Im nächsten Newsletter erzähle ich von den Vorbe-reitungen im Herbst auf den Winter – wieder mal der Natur abgeschaut- und warum das Element Metall so wichtig für das Wasser ist. So kann ich aufzeigen, mit welchen einfachen Mitteln jede und jeder von uns, sich und seine Liebsten in dieser Krisenzeit schützen und – vor allem – stärken kann.

Liebe Grüsse
Felicitas Anthamatten

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